Die Hektik die tagsüber vorherrscht nimmt abends keinesfalls ab. Doch statt geschäftigem Treiben ist nun der Freizeitstress der Antriebsmotor. Die Uniformen sind auch großteils verwschwunden, stattdessen ist alles kunterbunt und farbenfroh. Leuchtreklamen blenden die Straßen aus und auf den Videoleinwänden wird fleißig Werbung ausgestrahlt. Reizüberflutung pur!!!
Wenn man, so wie ich, die japanischen Schriftzeichen nicht entziffern kann, ist es schwer sich zurechtzufinden. Beispielsweise auf der Suche nach einer Bar, Schaufenster bieten hier die einzige Möglichkeit zu erahnen was sich hinter den Leuchtreklamen verbirgt.
Fragen hilft bedeutend schneller, um an sein Ziel zu kommen und nach 3 Bier schmeckt dann auch die japanische Braukunst :)
bafax am 08. September 09
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Ein angenehmes Gefühl wenn man sich auf einmal zu den großgewachsenen einer Bevölkerung zählen kann. Aber was die Japaner an Körpergröße einbüßen machen sie mit ihrer Höfflichkeit wieder wett.
Diese zig Millionenmetropole hat schon was eigenes!
Wenn hunderte kleine anzugtragende Japaner wie geschäftige Ameisen durch die Häuserschluchten huschen, dazu noch der Rest: Schüler, Bauarbeiter, Straßenreiniger, Taxifahrer alle in Uniform, da sticht man dann so richtig aus der Masse! Naja als Europäer oder Amerikaner oder einfach jemandem ohne Schlitzaugen (kommt vielleicht ein bisschen rassistisch rueber, tut leid, nicht so gemeint!) eigentlich keine Kunst, zählt man hier nämlich definitiv zur ablsouten Minderheit.
Tokyo hat aber auch ein ganz anderes Bild, eines fernab vom Trubel und der Hektik, in den vereinzelten Parkanlagen kann man unglaublich chillig herumlungern, solang einem die verhältnismäßig lauten Vogelschreie nicht stören.
bafax am 08. September 09
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